Padel als Breitensport
Padel ist der ideale Breitensport für ein Land wie Österreich. Padel ist einfach und leicht zu erlernen. Padel wird im Sommer im Freien und im Winter in der Halle gespielt. Es macht vor allem Spaß und das ist der Hauptgrund, warum es Kinder ab 4 Jahren, Jugendliche, Erwachsene, Pensionisten bis zu den Profis spielen.
Padel ist die am leichtesten zu erlernende Schlägersportart. Vor allem für Kinder im Alter von 4 - 8 Jahren. Das lässt sich leicht erklären: Wegen der kürzeren Grifflänge des Schlägers trifft man den Ball genauer und durch die Platzeinzäunung entfällt das oft langwierige Bälle einsammeln. Da die Bälle beim Padel von den Wänden zurückspringen und sie dadurch länger im Spiel bleiben, kommt es nicht zu langen Pausen. Mit den Kenntnissen vom Padel können Kinder ohne Übergang ins Tennis einsteigen, da die Schlagarten beim Padel und beim Tennis fast gleich sind. Besonders für Kinder ist Padel somit für den Einstieg in eine Schlägersportart ideal, da Kinder sofort Padel spielen können, es Spaß macht und die Action im Vordergrund steht.
Aber auch für Tennislehrer bringt das Padel Vorteile. Sie können genauso Kurse geben wie beim Tennis. Die Kurse sind einfacher, aber auch umfangreicher als beim Tennis. Der Grund ist das Spiel mit den Wänden. Die Ausbildung von Padellehrern ist ähnlich aufgebaut wie beim Tennis: Padellehrer - Padeltrainer - Padelcoach - Schiedsrichterausbildung. Für Tennislehrer macht es dann mehr Spaß, Tennisstunden an Kinder oder auch an Erwachsene zu geben, wenn sie bereits vom Padel kommen. Es bleibt dann den Schülern überlassen, Padel oder Tennis zu spielen oder beides. Den Platzvermietern kann es egal sein, woher die Einnahmen kommen. Hauptsache die Infrastruktur passt und es kommt neues Leben auf die Tennisanlagen bzw. Sportanlagen. Durch den Bau von Padel-Courts könnte man Tennisanlagen wieder zum Leben erwecken. Tennishallen und Tennisclubs werden geschlossen, da die Plätze zu wenig frequentiert werden. Die Verantwortlichen versuchen krampfhaft, Tennis wieder populär zu machen, finden aber leider nicht den richtigen Weg. Dann probieren sie es mit tennisfremden Sportarten, was aber auch nicht den Zweck erfüllt. In Schulen versucht man mühsam Kinder zum Tennis zu bringen, aber die Kinder sollen von selbst kommen.
Tennis und Padel kann man mit Skifahren und Snowboarden vergleichen. Tennis und Skifahren ist Tradition, während Snowboarden und Padel als cool, trendig, relaxing, mit 100 % Spaßfaktor zu sehen ist. Außerdem kann man Padel bis ins hohe Alter spielen. Viele Nichttennisspieler (Erwachsene) würden gerne Tennis spielen. Sie möchten aber nicht den Aufwand wie Anfängerkurse, richtige Tennispartner zu finden oder fehlende Erfolgserlebnisse auf sich nehmen. Beginnen aber diese Leute mit dem Padel, egal welchen Alters, ob Männer oder Frauen, so haben sie ein sofortiges Erfolgserlebnis. Die Hauptgründe sind die kürzeren Schläger, man trifft die Bälle leichter und genauer als beim Tennis, sowie das lästige Ballholen beim Anfänger fällt weg. Nach einer geraumen Zeit ist es dann auch möglich, ohne große Probleme Tennis zu spielen. Es sind schon etliche Nichttennisspieler bei uns gewesen, die haben nicht einmal richtig die Regeln gewusst, haben aber nach 10 Minuten schon mit einem Match begonnen und haben viel Spaß dabei gehabt. Egal ob Männer, Frauen oder Kinder. Oft fordern 10 - 12 jährige Kinder ihre Eltern zu einem Padelmatch heraus. Die Eltern lassen das natürlich nicht auf sich sitzen, zeigen es dann ihren Jüngsten. Dann kann es aber auch passieren, dass es danach zu einem Wortgefecht zwischen Eltern und Kindern kommt. Die Chance, dass diese Leute bei einer Schlägersportart bleiben und wiederkommen, ist beim Padel weitaus höher als beim Tennis.
Wenn man die Länder Argentinien oder Spanien betrachtet, wo Padel ein Breitensport ist, so gehören diese Länder auch zu den weltbesten Tennisnationen. Beide Sportarten akzeptieren sich gegenseitig. Das zeigt auch, dass viele prominente Tennisspieler, Politiker oder andere internationale Prominente sich gerne beim Padel zeigen, wie etwa die Tennisspieler Rafael Nadal, Alex Corretja, Alberto Costa, Manuel Santana, Manuel Orantes, Victor Pecci, Martin Jaite, Gabriela Sabatini oder Politiker wie Spaniens M.J. Aznar, Argentiniens Menem, Fürst Albert von Monaco, der spanische König Juan Carlos, Prinz Felipe von Spanien, Georg Bush sen., der Sänger Placido Domingo, der viel für die behinderten Sportler macht oder der Fußballer Diego Maradona, Spieler von Real Madrid oder Rallyeweltmeister Carlos Sainz.